Für reine Elektrofahrzeuge gilt eine Befreiung von der Kfz-Steuer, und Halter können ihre eingesparten Emissionen über die Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote) vermarkten. Die Kfz-Steuerbefreiung ist bei Erstzulassung bis Ende 2025 bis längstens 31. Dezember 2030 vorgesehen; die THG-Prämie ist eine jährliche Einnahme. Alle Werte sind an geprüften Quellen belegt und für 2026 verifiziert.
Zuletzt fachlich geprüft am 15. Juli 2026 · Rechtsstand: Veranlagungszeitraum 2026
Reine batterieelektrische Fahrzeuge sind nach § 3d KraftStG von der Kfz-Steuer befreit – für bis Ende 2025 zugelassene Fahrzeuge längstens bis 31. Dezember 2030. Zusätzlich können private Halter die THG-Quote verkaufen und erhalten dafür eine jährliche Prämie. Für Privatpersonen ist die THG-Prämie für das private E-Auto in der Regel nicht einkommensteuerbar; bei betrieblichen Fahrzeugen zählt sie dagegen zu den Betriebseinnahmen.
Kfz-Steuerbefreiung bis 2030
Reine E-Autos sind von der Kfz-Steuer befreit. Für Fahrzeuge mit Erstzulassung bis Ende 2025 gilt die Befreiung längstens bis 31. Dezember 2030. Hybride sind davon ausgenommen – sie werden regulär besteuert.
Die THG-Quotenprämie
Halter eines E-Autos können ihre eingesparten Emissionen über die THG-Quote an quotenverpflichtete Unternehmen verkaufen – meist über einen Dienstleister. Dafür gibt es eine jährliche Prämie, deren Höhe vom Markt abhängt.
Für das private E-Auto ist die THG-Prämie nach Auffassung der Finanzverwaltung regelmäßig nicht einkommensteuerbar. Anders bei betrieblichen Fahrzeugen.
Betriebliche Fahrzeuge
Gehört das E-Auto zum Betriebsvermögen, zählt die THG-Prämie zu den Betriebseinnahmen und ist entsprechend zu versteuern. Auch bei Dienstwagen mit privater Nutzung ist die Zuordnung zu klären.
Ob privat oder betrieblich – die steuerliche Behandlung der THG-Prämie hängt davon ab, wem das Fahrzeug zugeordnet ist. Im Zweifel fachlich prüfen lassen.
E-Dienstwagen: 0,25 %
Wird ein E-Auto als Dienstwagen privat genutzt, gilt bei einem Bruttolistenpreis bis 70.000 € die günstige 0,25-%-Regelung statt 1 % – ein erheblicher Steuervorteil gegenüber dem Verbrenner.
Privates E-Auto: Vorteile im Jahr
So wirken die Vorteile bei einem privaten Elektroauto 2026:
Deine Checkliste: E-Auto-Steuer
Hak ab, was auf dich zutrifft – dein Fortschritt wird automatisch gespeichert.
Vorteile fürs Elektroauto sichern
6 Punkte · Mobilität- Kfz-Steuerbefreiung prüfenReines E-Auto, Erstzulassung bis 2025?
- THG-Prämie beantragenÜber Dienstleister jährlich verkaufen.
- Privat oder betrieblichZuordnung des Fahrzeugs klären.
- Betriebseinnahme erfassenBei betrieblichem Fahrzeug versteuern.
- Dienstwagen 0,25 %Bei Listenpreis bis 70.000 € nutzen.
- Belege aufbewahrenPrämienabrechnung dokumentieren.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie lange sind E-Autos kfz-steuerfrei?
Für Erstzulassungen bis Ende 2025 gilt die Befreiung längstens bis zum 31. Dezember 2030.
Ist die THG-Prämie steuerpflichtig?
Für das private E-Auto in der Regel nicht; bei betrieblichen Fahrzeugen zählt sie zu den Betriebseinnahmen.
Gilt die Befreiung auch für Hybride?
Nein, nur für reine batterieelektrische Fahrzeuge.
Was gilt für den E-Dienstwagen?
Bei privater Nutzung und Bruttolistenpreis bis 70.000 € greift die 0,25-%-Regelung.
Wie bekomme ich die THG-Prämie?
Über einen Dienstleister, der die Quote bündelt und vermarktet; die Prämie wird jährlich ausgezahlt.
Quellen & Rechtsgrundlagen
Alle Angaben wurden am 15. Juli 2026 anhand der folgenden Quellen geprüft. Rechtsstand: Veranlagungszeitraum 2026.


