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Glossar · Grundlagen & System§ 10d EStGDefinition

Verlustvortrag

Übertragung nicht ausgeglichener Verluste in künftige Jahre.

Das Wichtigste in Kürze

Verluste, die im Entstehungsjahr nicht mit positiven Einkünften verrechnet werden können, lassen sich in künftige Jahre vortragen und mindern dort die Steuer. Alternativ ist ein begrenzter Verlustrücktrag möglich.

Rechtsgrundlage: § 10d EStG Bereich: Grundlagen & System

Bedeutung für Studierende

Auch Studierende ohne Einkünfte können über die Feststellung eines Verlustvortrags spätere Steuern senken – etwa wenn Ausbildungskosten als vorweggenommene Werbungskosten anerkannt werden (Zweitausbildung/Studium nach Erstausbildung).

Verwandte Begriffe

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Häufige Fragen (FAQ)

Wie lange gilt ein Verlustvortrag?

Zeitlich unbegrenzt, bis er verbraucht ist; oberhalb einer Sockelgrenze greift die Mindestbesteuerung.

Quellen & Rechtsgrundlagen

Rechtsstand: 2026. Maßgeblich sind die jeweils gültigen Gesetzesfassungen und die höchstrichterliche Rechtsprechung.

  1. § 10d EStG – Verlustabzug. Gesetze im Internet.
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